NABU Altenburger Land

 

 


 


NABU Altenburger Land
> NABU bei der BUGA

 
Steinkauz
Die Restpopulation des Steinkauzes in Thüringen soll gestützt werden (Foto: NABU/Karkow).
Steinkauz-Zucht- und Auswilderungs- programm
NABU Altenburger Land auf der BUGA 2007 in Ronneburg dabei

Der NABU Altenburger Land stellt auf der diesjährigen Bundesgartenschau in Ronneburg sein Steinkauz- Zucht- und Auswilderungsprogramm vor. Von April bis Oktober 2007 ist der NABU mit einem Infostand vertreten und informiert interessierte Besucher über das Projekt sowie die für den Steinkauz lebenswichtigen Streuobstwiesen. Die Steinkauzzucht- und Auswilderungsanlage kann auf dem Gelände der BUGA besichtigt werden. Der NABU stellt ebenso alte Schafsrassen vor, die man auf dem Areal der Bundesgartenschau in Augenschein nehmen kann.

Neue Hoffnung für den Steinkauz
Um die Restpopulation des Steinkauzes zu stützen, werden in der Zuchtanlage Ronneburg und in weiteren Zuchtstationen des NABU sowie in Tiergärten Steinkäuze gezüchtet. Die Auswilderung der Steinkauzfamilien erfolgt vor dem Flüggewerden der Jungen in geeigneten Lebensräumen. So können die Elterntiere den jungen Käuzen das Beuteschlagen lernen, bis diese sich selbständig geeignete Lebensräume in der Umgebung suchen. Damit geeignete Lebensräume vorhanden sind, kauft der NABU Streuobstwiesen in den umliegenden Dörfern, pflanzt neue Obstbäume und Kopfweiden, stattet die Streuobstwiesen mit Bruthöhlen aus und organisiert die Beweidung der Flächen mit vom Aussterben bedrohten Schafsrassen.

Der Bau und die Betreibung der NABU-Zuchtstation Ronneburg wurde gefördert vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, der Stadt Ronneburg, dem Landkreis Greiz, der BUGA GmbH und vielen privaten Förderern.

Wenn auch Sie Förderer des Zucht- und Auswilderungsprogramms werden möchten, dann wenden Sie sich bitte telefonisch an das Naturkundemuseum Mauritianum in Altenburg, Tel: 03447-2589.

Rückblick: Die Bestandsentwicklung des kleinen Kauzes
Noch in den 1950er bis 70er Jahren gehörte der Steinkauz in der Region um Altenburg und Gera zum Vogelbestand fast jeden Dorfes. Die großflächigen Landschaftsveränderungen in der „Vorwendezeit“ und der Rückgang der Kleintierhaltung in den Dörfern nach der „Wende“ führten zum Verlust der geeigneten Steinkauz-Lebensräume. Schon zur Jahrtausendwende war der Steinkauz in gesamt Ostdeutschland nahezu ausgestorben. Jetzt gibt es in der Region um Ronneburg nur noch wenige Einzelvorkommen.
 



 


 

 

 

Aktiv werden
Infomaterial
Natur- und Artenschutz
NABU-Schutzgebiete
Naturerleben & Umweltbildung
Wir im NABU
Kontakt/Impressum
Linkkatalog